Abschlussarbeit Fussballturnier
Als Abschlussarbeit haben Egzon Pulaj und Ajup Abazaj ein Fussballturnier organisiert. In diesem Beitrag berichten sie über die Umsetzung und ihre gesammelten Erfahrungen:
Im Rahmen unseres Abschlussprojekts der 3. Sekundarschule organisierten und führten wir ein Fussballturnier für die gesamte 3. Oberstufe durch. Da wir beide grosse Fussballfans sind, war dieses Projekt für uns eine besondere Motivation.
Damit das Turnier überhaupt stattfinden konnte, mussten sich genügend Teams anmelden. Deshalb machten wir im Vorfeld Werbung und informierten die Klassen über unser Vorhaben. Dabei wurden wir tatkräftig von den Klassenlehrpersonen unterstützt. Umso mehr freuten wir uns, als sich schliesslich zehn Mannschaften für das Turnier anmeldeten.
Nach den organisatorischen Vorbereitungen blieb nur noch die Hoffnung auf gutes Wetter, denn ein Verschiebedatum war nicht möglich. Für Freitag, den 19. Juni, war zwar sonniges Wetter angekündigt, gleichzeitig aber auch grosse Hitze. Dank der Flexibilität der Lehrpersonen konnten wir das Turnier kurzfristig vom Nachmittag auf den Vormittag verlegen. So konnten die ersten Spiele bereits um 08.00 Uhr bei angenehmen 25 Grad angepfiffen werden.
Während des gesamten Turniers verliefen die Spiele fair und respektvoll. Nach jedem Spiel gaben sich beide Teams die Hand. Zahlreiche Mitschüler*innen verfolgten die Begegnungen vom Spielfeldrand aus, feuerten die Teams an und sorgten für eine tolle Atmosphäre.
Besonders spannend wurde es in den Halbfinals. Im ersten Halbfinal um 09.30 Uhr setzte sich die Klasse A3e von Frau Simic durch und qualifizierte sich für das Finale. Im zweiten Halbfinal begegneten sich zwei ebenbürtige Mannschaften. Nach einem ausgeglichenen Spiel gewann die Klasse A3b von Herrn Elmer das Penaltyschiessen gegen die Klasse B3a von Herrn Wagner und zog ebenfalls ins Finale ein.
Im Endspiel zeigte die Klasse A3e eine starke Leistung und gewann das Finale mit 3:1 gegen die Klasse A3b. Bei der anschliessenden Siegerehrung erhielten die vier bestplatzierten Mannschaften als Belohnung ein Glacé. Ausserdem bedankten wir uns bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz sowie dafür, dass sie sich jederzeit an die Regeln gehalten haben.
Für uns als Organisatoren war das Turnier eine wertvolle Erfahrung. Wir konnten bei der Planung und Durchführung viel lernen und haben besonders gemerkt, wie wichtig Flexibilität ist, da bei einem solchen Anlass immer wieder unerwartete Situationen auftreten können. Umso mehr freut es uns, dass das Turnier erfolgreich durchgeführt werden konnte und allen Beteiligten viel Spass bereitet hat.
Jugendliche engagieren sich für Mensch und Natur
Einen besonderen Schultag erlebten die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe der Sek 1 March am Donnerstag, dem 18. Juni. Im Rahmen eines von der Elternmitwirkung organisierten Projekttags tauschten sie das Schulzimmer gegen praktische Einsätze zugunsten von Umwelt und Gesellschaft.
Die Jugendlichen konnten aus verschiedenen Projekten wählen, die sich den Themen Nachhaltigkeit und soziales Engagement widmeten. Während einige beim Räumen des Stockberger Waldes mithalfen oder invasive Pflanzen rund um Wangen bekämpften, engagierten sich andere bei der Reinigung des Ufers des Wägitalersees in Innerthal.
Im Seniorenzentrum Brunnenhof in Wangen, sowie im Wohn- und Pflegezentrum Stockberg, unterstützten SchülerInnen die Mitarbeitenden im Alltag. Sie begleiteten BewohnerInnen bei Spaziergängen, halfen in der Küche oder übernahmen Aufgaben in der Lingerie und Reinigung. Dabei entstanden zahlreiche Begegnungen, die bei den Jugendlichen bleibenden Eindruck hinterliessen.
Eine weitere Gruppe besuchte den Gemüsebetrieb Kistler in Reichenburg. Nach einer Betriebsbesichtigung verarbeiteten die Jugendlichen frische Produkte in der Schulküche weiter.
Gemeinsam war allen Einsätzen, dass die SchülerInnen nicht nur zuschauten, sondern aktiv Verantwortung übernahmen. Sie leisteten einen konkreten Beitrag für die Umwelt und für Menschen in ihrer Region. Für viele dürfte dieser Tag weit mehr gewesen sein als ein gewöhnlicher Schulanlass – nämlich eine wertvolle Erfahrung, die praktische Arbeit mit gesellschaftlichem Engagement verband.
Die Elternmitwirkung der Sek 1 March zieht eine positive Bilanz und bedankt sich bei den zahlreichen Betrieben, Institutionen und Organisationen, die den Jugendlichen diesen besonderen Einblick ermöglicht haben.
Kangaroo goes Science an der ETH
Die 100 besten Mädchen des Schweizer Känguru-Mathematikwettbewerbs wurden am 4. Juni zu einem besonderen Tag an die ETH Zürich eingeladen. Mit dabei war auch eine Schülerin der Sek 1 March Siebnen, die einen ganzen Tag lang Einblick in den Hochschulalltag erhalten durfte.
Den Auftakt bildeten spannende Gespräche mit Studentinnen und Professorinnen, die von ihrem persönlichen Weg an die ETH, sowie von ihrer aktuellen Forschung berichteten. So erhielten die Mädchen einen authentischen Eindruck davon, wie ein Studium und eine wissenschaftliche Laufbahn aussehen können.
Im Anschluss war praktisches Können gefragt. In einem Mathe-Workshop beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit dem Rechnen mit Modulo und erarbeiteten den Beweis, dass es unendlich viele Primzahlen gibt. Im Bereich Bauingenieurwesen ging es dann in die Bauhalle: Dort galt es, eine möglichst stabile Holzbrücke zu konstruieren. Beim abschliessenden Apéro wurde diese live auf ihre Belastbarkeit getestet – ein spannender Höhepunkt des Tages.
Das Fazit der Schülerin fällt durchwegs positiv aus: Ein super interessanter und lehrreicher Tag, der einen wertvollen Blick hinter die Kulissen der ETH ermöglichte.
Abschlussarbeiten 2026 - Kreativität, Ausdauer und Talent
Was entsteht, wenn Jugendliche ihre eigenen Ideen verfolgen, planen und eigenständig umsetzen?
Die SchülerInnen der 3. Oberstufe in Siebnen stellten ihre Projekte an der diesjährigen Abschlussarbeitspräsentation in Siebnen vor.
Die Jugendlichen wählten selbstständig ein Thema, das sie persönlich begeistert, und realisierten ihr Projekt über mehrere Monate hinweg. Dabei mussten sie nicht nur handwerklich oder gestalterisch arbeiten, sondern auch planen, Entscheidungen zu treffen, Rückschläge überwinden und ihr Vorhaben dokumentieren und präsentieren.
Die Vielfalt der gezeigten Arbeiten war beeindruckend: Ein selbst gebauter Katzenbaum, ein gestrickter Pullover, ein geschreinerter Holznachttisch, ein Epoxidharztisch, selbst genähte Tote Bags, weitere Holzarbeiten, eine Kuhglocke sowie Projekte rund um das Thema Körperpflege – die Bandbreite zeigt, wie unterschiedlich und individuell die Talente unserer Jugendlichen sind.
Die Abschlussarbeit ist weit mehr als ein Schulprojekt. Sie ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Eigenverantwortung – Kompetenzen, die im späteren Berufs- und Alltagsleben von zentraler Bedeutung sind. Die Schülerinnen und Schüler haben bewiesen, dass in ihnen weit mehr steckt, als der Schulalltag manchmal sichtbar macht.
Wir sind stolz auf alle Beteiligten und gratulieren herzlich zum erfolgreichen Abschluss. Ein grosses Dankeschön gilt auch den Eltern, Begleitpersonen und Lehrpersonen, die die Jugendlichen auf diesem Weg unterstützt haben.
Von Siebnen in die USA - Maya Leicht lebt ihren Traum
Was für eine aussergewöhnliche Geschichte: Maya Leicht, ehemalige Schülerin der Sek 1 March Siebnen, hat ihren grossen Traum wahr gemacht.
Mit herausragenden Leistungen im Schweizer Schiesssport machte sie auf sich aufmerksam – und zwar bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Das Trainerteam der Georgia Southern University in den USA wurde auf sie aufmerksam und liess nicht lange auf sich warten: Maya erhielt das Angebot, ab August als Teil des Women’s Rifle Teams zu trainieren und an Wettkämpfen teilzunehmen.
Ein Weg, der Talent, Disziplin und jahrelange harte Arbeit voraussetzt – und den Maya mit Bravour gegangen ist. Dass eine Schülerin aus Siebnen den Sprung in den amerikanischen Hochschulsport schafft, ist aussergewöhnlich und macht uns als Schule sehr stolz.
Maya, du inspirierst nicht nur uns als ehemalige Schule, sondern auch alle aktuellen Schülerinnen und Schüler der Sek 1 March. Wir wünschen dir einen erfolgreichen Start in den USA und drücken dir aus der Schweiz kräftig die Daumen!
Übrigens: Für Talente wie Maya Leicht führt der Bezirk March gemeinsam mit dem Bezirk Höfe seit 2017 die talent ausserschwyz